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Der Strand von Cumbe mit seinen fossilen Korallenfelsen
Der Strand von Chumbe mit seinen fossilen Korallenfelsen

Zahlreiche Aktivitäten erwarten Sie auf und um Chumbe Island, deshalb sollten Sie auf jeden Fall genug Zeit mitbringen!

Die gesamte Insel ist ein Naturschutzgebiet, dessen Schönheiten Sie unter der kompetenten Führung unserer Park-Ranger oder auf eigene Faust erkunden können.

Schnorcheln Sie im einzigartigen Unterwasserpark, erforschen Sie das Waldreservat oder besuchen Sie die historischen Gebäude auf der Insel. Oder gönnen Sie sich einfach einen geruhsamen Strandtag mit Blick auf die auf dem türkisblauen Meer vorbeiziehenden einheimischen Dhaus und Auslegerboote...

   

Tischkoralle mit Seeanemone
Tischkoralle mit Seeanemone

 

 

 

 

 

Oscar, unser
Oscar, unser "Tiefsee"-Kartoffelzackenbarsch

 

 

 

 

 

Das Riff bei Niedrigebbe
Das Riff bei Niedrigebbe

Unterwasserpark

Schon seit 1992 wird im Unterwasserpark nicht mehr gefischt. Weltweit sind heute vollständig erhaltene Flachriffe wegen der rapide zunehmenden Umweltzerstörung leider sehr selten geworden, und das Chumbe-Korallenriff ist wahrscheinlich einzigartig in Ost-Afrika.

Da die Korallen bis dicht unter die Wasseroberfläche wachsen (in 1-3 Meter Tiefe je nach Tidenstand), können Sie die Wunder der Unterwasserwelt schon mit Schnorcheln erkunden, die normalerweise nur Tauchern zugänglich sind. Wenn Sie gern etwas mehr in die Tiefe gehen, bietet Chumbe auch einen 16m tiefen Riffhang entlang des Schutzgebietes.

Da hier jahrelang nicht gefischt wurde, haben die Meeresbewohner gegenüber den wenigen Schnorchlern keine Scheu mehr. Fische werden auch nicht gefüttert. Deshalb ist die Vielfalt der Fischarten unglaublich und ihr Verhalten sehr natürlich. Halten Sie Ausschau nach:

  • Fledermausfischen, die Schnorchlern (vielleicht aus Neugier?) gerne in dichtem Abstand folgen.
     
  • Oscar, dem metergrossen Kartoffelzackenbarsch, der in einer fünf Meter tiefen Höhle lebt. Er ist schon zu alt, um Menschen noch zu trauen, seien Sie also geduldig, wenn Sie ihn entdecken wollen.
     
  • Louise, einer ortsansässigen Meeresschildkröte, die sich regelmässig ihre Nahrung im Riff sucht. Wenn Sie mit Ihren Armen die langsamen, rudernden Bewegungen ihrer Vorderflossen nachahmen und dabei die Beine stillhalten, können Sie die Schildkröte über eine längere Strecke begleiten, ohne dass sie sich gestört fühlt.
     
  • den riesigen Langusten, die unter Korallenstöcken hervorgucken und Sie mit ihren langen, weissen Fühlern abtasten, wenn Sie näher kommen.
     
  • den zahlreichen Blaupunkt-Stachelrochen, die sich offenbar für unsichtbar halten, wenn sie sich mit einer dünnen Schicht Sand bedecken. Doch das sind sie nicht.
     
  • Schwärmen von Delphinen, die vom reichhaltigen Nahrungsangebot angelockt werden.
     
  • den farbprächtigen Papagaienfischen, die im Riff umherstreifen und mit einem deutlich kratzenden Geräusch an den Korallen knabbern.
     
  • und vielen anderen Fischen, mehr als 370 Arten insgesamt, u.a. Zackenbarsche, Kaiserfische, Schmetterlingsfische, Drücker, Koffer- und Igelfische, Süsslippen, Einhornfische, Trompetenfische, Rotfeuerfische, Wimpelfische ...

Watt- und Höhlen-Lehrpfade

Machen Sie bei Ebbe einen Spaziergang am Strand entlang um die ganze Insel herum, und untersuchen Sie die Wasserlöcher und Felsspalten, wo Jungfische und Myriaden von Krebsen, Schalentieren, Seesternen, Austern und anderen Wirbellosen auf die Wiederkehr der Flut warten. Oder erkunden Sie den Naturlehrpfad, der in eine grosse, von Mangroven überwachsene und von riesigen Affenbrotbäumen überschattete offene Höhle führt, in der das Meerwasser mit den Gezeiten steigt und fällt. Entdecken Sie Tiere und Pflanzen, die sich diesen besonderen Bedingungen angepasst haben.

Mehr Informationen dazu auf der Unterwasserpark Seite.

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Auf einem Naturlehrpfad
Auf einem Naturlehrpfad

Waldreservat

Naturlehrpfade durchqueren den südlichen Teil des Urwaldes und führen über fossilen Korallenfels, aus dem die ganze Insel besteht.

Kaum zu glauben, Urwaldbäume gedeihen auch auf fossilen Steinkorallen! Die Vegetation erscheint üppig und grün wie im Regenwald. Doch bei genauerem Hinsehen stellt sich heraus, dass sich auf Chumbe eine hochspezialisierte Pflanzengemeinschaft entwickelt hat, die nur wenig Wasser und Humus zum Überleben braucht. Das dichte Laubdach schützt vor der sengenden Sonne, und Luftwurzeln nehmen die Feuchtigkeit der Luft auf. Zum Schutz gegen Feuchtigkeitsverlust haben viele Bäume und Büsche auch Blätter, die fleischig oder wächsern sind, oder sich während der Hitze des Tages zusammenfalten können. Stachlige wasserspeichernde Euphorbien gedeihen, wo nichts anderes mehr wachsen kann.

  • Lauschen Sie den Vögeln, die sich im Blätterdickicht versteckt halten, und dem Rascheln der Einsiedlerkrebse, die mit ihren sperrigen Muschelgehäusen auf dem Buckel scheinbar mühelos überall herumklettern.
     
  • Halten Sie Ausschau nach den extrem scheuen Ader’s Ducker-Zwergantilopen, den wahrscheinlich seltensten Antilopen der Welt, die mit Unterstützung des WWF und des Tierparks München-Hellabrunn eine letzte Zuflucht auf der Chumbe-Insel gefunden haben.
     
  • Beobachten Sie am Abend die grössten Landkrebse der Welt, die seltenen, bis zu 45cm grossen gepanzerten Palmendiebe ("das Nashorn unter der Wirbellosen"). Als Nachtaktive klettern sie gerne die Palmen hoch, um an die Kokosnüsse heranzukommen.
     
  • Auf der rauhen Ostseite der Insel finden Sie 15.000 Jahre alte versteinerte Korallen und Riesenmuscheln, eingebettet in eine schwarze, steinige Mondlandschaft aus fossilem Korallengestein, wo die hochspritzende Salzgischt sämtliche Vegetation verhindert.

Mehr Informationen dazu auf der Waldreservat Seite.

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Die historische Moschee
Die historische Moschee

Historische Gebäude

Der weithin sichtbare altertümliche Chumbe-Leuchturm wurde im Jahre 1904 vom Sultan von Sansibar und den Briten erbaut. Wenn Sie die 131 Stufen bis zur Aussichtsplattform schaffen, werden Sie mit einem atemberaubenden Blick auf das türkisblaue Meer belohnt, wo wie vor Hunderten von Jahren einheimische Dhaus zwischen dem tansanischen Festland und Sansibar verkehren.

Im Jahre 1926 wurde die Petroleumfunzel des Leuchtturms durch damals revolutionäres Gaslicht ersetzt, und es funktioniert noch bis heute! Am 20.September 1914 spielte der Chumbe-Leuchtturm übrigens eine wichtige Rolle im historischen Gefecht der Kriegsschiffe "Königsberg" und "Pegasus", das den Ersten Weltkrieg in Ostafrika eröffnete. Das Wrack der Pegasus liegt noch heute im Hafen Sansibars, während die Königsberg im tansanischen Rufiji-Fluss im Schlamm versank!

Nach einem kleinen Exkurs in die Geschichte Sansibars im Ersten Weltkrieg können Sie unter dem riesigen palmengedeckten Dach speisen, das sich über die romantische Ruine des ehemaligen Leuchtturmwärterhauses spannt, nun ein Besucherzentrum.

Auf Wunsch können die Ranger Ihnen auch die kleine historische Moschee zeigen, die für die Leuchtturmwärter um die vorletzte Jahrhundertwende gebaut wurde. Sie ist wahrscheinlich die einzige Moschee indischer Architektur in Sansibar und wird bis heute von den einheimischen Mitarbeitern als Gebetshaus benutzt.

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Chumbe Island Coral Park Ltd.

P.O.Box 3203, Zanzibar/Tanzania
Tel & Fax +255-(0)24-2231040,
Fax über England +44-(0)870-1341284
Projekt Manager: +255-(0)777-413582

Allgemeine Informationen, Anfragen: ask@chumbeisland.com und

Buchungen unter: book@chumbeisland.com

Letzter Update: 13.03.2008

© CHICOP Chumbe Island Coral Park 2008